Methodenbegriff
Wirkungsempfänger- und Stakeholder-Landkarte
Alle direkt und indirekt betroffenen Menschen, Gruppen, Lebewesen, Ökosysteme, Institutionen und künftigen Generationen identifizieren und ihre Perspektiven unterscheiden.
Auf einen Blick
- Alle direkt und indirekt betroffenen Menschen, Gruppen, Lebewesen, Ökosysteme, Institutionen und künftigen Generationen identifizieren und ihre Perspektiven unterscheiden.
- Der Begriff gehört zum Bereich WÖMS Methodensystem und dient der präzisen Wirkungsprüfung.
- Wirkungsökonomisch fragt „Wirkungsempfänger- und Stakeholder-Landkarte“ nach Zustandsveränderung, Bilanzgrenze, Datenqualität und Rückkopplung.
- Er darf nicht als isoliertes Etikett genutzt werden, sondern braucht Bezug zu Mensch, Planet und Demokratie. Er ist besonders anschlussfähig an Systemgrenzen- und Reichweiten-Canvas, Beteiligungs- und Repräsentationsdesign, Wirkungszustandskarte.
Definition
Was bedeutet der Begriff?
Alle direkt und indirekt betroffenen Menschen, Gruppen, Lebewesen, Ökosysteme, Institutionen und künftigen Generationen identifizieren und ihre Perspektiven unterscheiden.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
A04 gehört zur Kategorie „Orientierung, Mandat und Schutzrahmen“. Verbindlicher Output: Eine priorisierte Betroffenenkarte mit Betroffenheit, Einfluss, Verletzlichkeit, Stimme und Beteiligungsbedarf.
Verwendung
Verwendung
A04 gehört zur Kategorie „Orientierung, Mandat und Schutzrahmen“. Verbindlicher Output: Eine priorisierte Betroffenenkarte mit Betroffenheit, Einfluss, Verletzlichkeit, Stimme und Beteiligungsbedarf.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Ergebnis nicht als endgültige Wahrheit, sondern als versionierte Entscheidungsgrundlage behandeln. Betroffene, negative Wirkungen und Machtasymmetrien dürfen nicht durch Workshopkonsens verschwinden.
Wirkungsökonomische Sicht & Einordnung
Wie der Begriff in der WÖk gelesen wird
Für die Wirkungsökonomie ist „Wirkungsempfänger- und Stakeholder-Landkarte“ wichtig, weil der Begriff entscheidet, welche Wirkungsfrage überhaupt sichtbar wird. Alle direkt und indirekt betroffenen Menschen, Gruppen, Lebewesen, Ökosysteme, Institutionen und künftigen Generationen identifizieren und ihre Perspektiven unterscheiden.
Im Bereich WÖMS Methodensystem hilft der Begriff, nicht nur über ein Schlagwort zu sprechen, sondern über Zustände, Betroffene, Bilanzgrenzen, Wirkpfade und Rückkopplungen. Genau dort beginnt die wirkungsökonomische Prüfung.
Beispiele
Wo der Begriff praktisch auftaucht
- In einer Debatte klärt der Begriff, ob über Fakten, Deutung, Wirkungspotenzial oder eingetretene Wirkung gesprochen wird.
- In einem Werkzeug markiert „Wirkungsempfänger- und Stakeholder-Landkarte“, welche Eingaben, Quellen oder Grenzen für eine belastbare Einordnung nötig sind.
- In WÖMS Methodensystem hilft der Begriff, verkürzte Aussagen in eine überprüfbare Wirkungsfrage zu übersetzen.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Wirkungsempfänger- und Stakeholder-Landkarte“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
Querverweise
Begriffe, die du mitdenken solltest
Systemgrenzen- und Reichweiten-Canvas · Beteiligungs- und Repräsentationsdesign · Wirkungszustandskarte · Outcome- und Empfängerlandkarte · Wirkungsökonomisches Methodensystem · Wirkungsökonomisches Managementmodell
Verknüpfungen