Methodenbegriff
Systemgrenzen- und Reichweiten-Canvas
Zeitliche, räumliche, organisatorische, lebenszyklische und kausale Grenzen so festlegen, dass wesentliche Wirkungen weder versteckt noch unbeherrschbar weit gefasst werden.
Auf einen Blick
- Zeitliche, räumliche, organisatorische, lebenszyklische und kausale Grenzen so festlegen, dass wesentliche Wirkungen weder versteckt noch unbeherrschbar weit gefasst werden.
- Der Begriff gehört zum Bereich WÖMS Methodensystem und dient der präzisen Wirkungsprüfung.
- Wirkungsökonomisch fragt „Systemgrenzen- und Reichweiten-Canvas“ nach Zustandsveränderung, Bilanzgrenze, Datenqualität und Rückkopplung.
- Er darf nicht als isoliertes Etikett genutzt werden, sondern braucht Bezug zu Mensch, Planet und Demokratie. Er ist besonders anschlussfähig an WÖMS-Auftragsklärung, Wirkungsempfänger- und Stakeholder-Landkarte, Wirkungszustandskarte.
Definition
Was bedeutet der Begriff?
Zeitliche, räumliche, organisatorische, lebenszyklische und kausale Grenzen so festlegen, dass wesentliche Wirkungen weder versteckt noch unbeherrschbar weit gefasst werden.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
A03 gehört zur Kategorie „Orientierung, Mandat und Schutzrahmen“. Verbindlicher Output: Eine begründete Systemgrenzendefinition einschließlich einbezogener und ausgeschlossener Bereiche sowie Review-Zeitpunkt.
Verwendung
Verwendung
A03 gehört zur Kategorie „Orientierung, Mandat und Schutzrahmen“. Verbindlicher Output: Eine begründete Systemgrenzendefinition einschließlich einbezogener und ausgeschlossener Bereiche sowie Review-Zeitpunkt.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Ergebnis nicht als endgültige Wahrheit, sondern als versionierte Entscheidungsgrundlage behandeln. Betroffene, negative Wirkungen und Machtasymmetrien dürfen nicht durch Workshopkonsens verschwinden.
Wirkungsökonomische Sicht & Einordnung
Wie der Begriff in der WÖk gelesen wird
Für die Wirkungsökonomie ist „Systemgrenzen- und Reichweiten-Canvas“ wichtig, weil der Begriff entscheidet, welche Wirkungsfrage überhaupt sichtbar wird. Zeitliche, räumliche, organisatorische, lebenszyklische und kausale Grenzen so festlegen, dass wesentliche Wirkungen weder versteckt noch unbeherrschbar weit gefasst werden.
Im Bereich WÖMS Methodensystem hilft der Begriff, nicht nur über ein Schlagwort zu sprechen, sondern über Zustände, Betroffene, Bilanzgrenzen, Wirkpfade und Rückkopplungen. Genau dort beginnt die wirkungsökonomische Prüfung.
Beispiele
Wo der Begriff praktisch auftaucht
- In einer Debatte klärt der Begriff, ob über Fakten, Deutung, Wirkungspotenzial oder eingetretene Wirkung gesprochen wird.
- In einem Werkzeug markiert „Systemgrenzen- und Reichweiten-Canvas“, welche Eingaben, Quellen oder Grenzen für eine belastbare Einordnung nötig sind.
- In WÖMS Methodensystem hilft der Begriff, verkürzte Aussagen in eine überprüfbare Wirkungsfrage zu übersetzen.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Systemgrenzen- und Reichweiten-Canvas“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
Querverweise
Begriffe, die du mitdenken solltest
WÖMS-Auftragsklärung · Wirkungsempfänger- und Stakeholder-Landkarte · Wirkungszustandskarte · Wirkungspfad · Wirkungsökonomisches Methodensystem · Wirkungsökonomisches Managementmodell
Verknüpfungen