Methodenbegriff
Wirkungszustandskarte
Den gegenwärtigen Zustand eines Wirkungsraums anhand beobachtbarer Bedingungen, Erfahrungen, Daten und institutioneller Regeln beschreiben.
Auf einen Blick
- Den gegenwärtigen Zustand eines Wirkungsraums anhand beobachtbarer Bedingungen, Erfahrungen, Daten und institutioneller Regeln beschreiben.
- Der Begriff gehört zum Bereich WÖMS Methodensystem und dient der präzisen Wirkungsprüfung.
- Wirkungsökonomisch fragt „Wirkungszustandskarte“ nach Zustandsveränderung, Bilanzgrenze, Datenqualität und Rückkopplung.
- Er darf nicht als isoliertes Etikett genutzt werden, sondern braucht Bezug zu Mensch, Planet und Demokratie. Er ist besonders anschlussfähig an Wirkungskompass-Ausrichtung, Systemgrenzen- und Reichweiten-Canvas, Wirkungsempfänger- und Stakeholder-Landkarte.
Definition
Was bedeutet der Begriff?
Den gegenwärtigen Zustand eines Wirkungsraums anhand beobachtbarer Bedingungen, Erfahrungen, Daten und institutioneller Regeln beschreiben.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
B01 gehört zur Kategorie „Systemdiagnose und Wirkungszusammenhänge“. Verbindlicher Output: Gemeinsames, evidenzmarkiertes Ausgangsbild mit Stärken, Schäden, Spannungen und Datenlücken.
Verwendung
Verwendung
B01 gehört zur Kategorie „Systemdiagnose und Wirkungszusammenhänge“. Verbindlicher Output: Gemeinsames, evidenzmarkiertes Ausgangsbild mit Stärken, Schäden, Spannungen und Datenlücken.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Ergebnis nicht als endgültige Wahrheit, sondern als versionierte Entscheidungsgrundlage behandeln. Betroffene, negative Wirkungen und Machtasymmetrien dürfen nicht durch Workshopkonsens verschwinden.
Wirkungsökonomische Sicht & Einordnung
Wie der Begriff in der WÖk gelesen wird
Für die Wirkungsökonomie ist „Wirkungszustandskarte“ wichtig, weil der Begriff entscheidet, welche Wirkungsfrage überhaupt sichtbar wird. Den gegenwärtigen Zustand eines Wirkungsraums anhand beobachtbarer Bedingungen, Erfahrungen, Daten und institutioneller Regeln beschreiben.
Im Bereich WÖMS Methodensystem hilft der Begriff, nicht nur über ein Schlagwort zu sprechen, sondern über Zustände, Betroffene, Bilanzgrenzen, Wirkpfade und Rückkopplungen. Genau dort beginnt die wirkungsökonomische Prüfung.
Beispiele
Wo der Begriff praktisch auftaucht
- In einer Debatte klärt der Begriff, ob über Fakten, Deutung, Wirkungspotenzial oder eingetretene Wirkung gesprochen wird.
- In einem Werkzeug markiert „Wirkungszustandskarte“, welche Eingaben, Quellen oder Grenzen für eine belastbare Einordnung nötig sind.
- In WÖMS Methodensystem hilft der Begriff, verkürzte Aussagen in eine überprüfbare Wirkungsfrage zu übersetzen.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Wirkungszustandskarte“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
Querverweise
Begriffe, die du mitdenken solltest
Wirkungskompass-Ausrichtung · Systemgrenzen- und Reichweiten-Canvas · Wirkungsempfänger- und Stakeholder-Landkarte · Wirkungsgrenzen- und Rechteprüfung · Evidenz- und Annahmenregister · Wirkungsproblem-Canvas · Problem- und Wirkungsbaum · WÖk-Indikatorenarchitektur
Verknüpfungen