Anschlussbegriff
Systemtheorie
Systemtheorie betrachtet Wirklichkeit nicht als Summe isolierter Teile, sondern als Gefüge von Relationen, Rückkopplungen, Grenzen, Umwelten, Rollen, Kommunikationen und Selbstorganisation.
Auf einen Blick
- Systemtheorie betrachtet Wirklichkeit nicht als Summe isolierter Teile, sondern als Gefüge von Relationen, Rückkopplungen, Grenzen, Umwelten, Rollen, Kommunikationen und Selbstorganisation.
- Der Begriff gehört zum Bereich Glossar-Erweiterung und dient der präzisen Wirkungsprüfung.
- Wirkungsökonomisch fragt „Systemtheorie“ nach Zustandsveränderung, Bilanzgrenze, Datenqualität und Rückkopplung.
- Er darf nicht als isoliertes Etikett genutzt werden, sondern braucht Bezug zu Mensch, Planet und Demokratie. Er ist besonders anschlussfähig an Nichttriviales System, Wirkungsrückkopplung, Systemischer Wert.
Definition
Was bedeutet der Begriff?
Systemtheorie betrachtet Wirklichkeit nicht als Summe isolierter Teile, sondern als Gefüge von Relationen, Rückkopplungen, Grenzen, Umwelten, Rollen, Kommunikationen und Selbstorganisation.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Die WÖk nutzt Systemtheorie als Anschlusslinie, weil Wirkung nie isoliert entsteht. Produkte, Unternehmen, Medien, Kapital, Politik, Gesundheit, Ökosysteme und Demokratie sind gekoppelte Wirkungsräume. Wirkungsmessung muss daher Nebenwirkungen, Zeitverzögerungen, Rückkopplungen und Systemgrenzen berücksichtigen.
Verwendung
Verwendung
Die WÖk nutzt Systemtheorie als Anschlusslinie, weil Wirkung nie isoliert entsteht. Produkte, Unternehmen, Medien, Kapital, Politik, Gesundheit, Ökosysteme und Demokratie sind gekoppelte Wirkungsräume. Wirkungsmessung muss daher Nebenwirkungen, Zeitverzögerungen, Rückkopplungen und Systemgrenzen berücksichtigen.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Systemtheorie erklärt nicht automatisch, was normativ gut ist. Dafür braucht die WÖk den Referenzrahmen SDGs, Agenda 2030 und SDG+. Systembeschreibung und Wirkungsbewertung müssen getrennt und dann verbunden werden.
Wirkungsökonomische Sicht & Einordnung
Wie der Begriff in der WÖk gelesen wird
Für die Wirkungsökonomie ist „Systemtheorie“ wichtig, weil der Begriff entscheidet, welche Wirkungsfrage überhaupt sichtbar wird. Systemtheorie betrachtet Wirklichkeit nicht als Summe isolierter Teile, sondern als Gefüge von Relationen, Rückkopplungen, Grenzen, Umwelten, Rollen, Kommunikationen und Selbstorganisation.
Im Bereich Glossar-Erweiterung hilft der Begriff, nicht nur über ein Schlagwort zu sprechen, sondern über Zustände, Betroffene, Bilanzgrenzen, Wirkpfade und Rückkopplungen. Genau dort beginnt die wirkungsökonomische Prüfung.
Beispiele
Wo der Begriff praktisch auftaucht
- In einer Debatte klärt der Begriff, ob über Fakten, Deutung, Wirkungspotenzial oder eingetretene Wirkung gesprochen wird.
- In einem Werkzeug markiert „Systemtheorie“, welche Eingaben, Quellen oder Grenzen für eine belastbare Einordnung nötig sind.
- In Glossar-Erweiterung hilft der Begriff, verkürzte Aussagen in eine überprüfbare Wirkungsfrage zu übersetzen.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Systemtheorie“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
Querverweise
Begriffe, die du mitdenken solltest
Nichttriviales System · Wirkungsrückkopplung · Systemischer Wert · Normativer Wert · Wirkungsraum · Wirkungsarchitektur · Nichttriviale Systeme · Rückkopplung
Verknüpfungen