Anschlussbegriff
Unternehmerische Kompetenz
Unternehmerische Kompetenz bezeichnet die Fähigkeit, Möglichkeiten zu erkennen, Ressourcen zu kombinieren, Risiken zu tragen, Organisation zu bauen, Entscheidungen zu treffen und aus Rückkopplung zu lernen.
Auf einen Blick
- Unternehmerische Kompetenz bezeichnet die Fähigkeit, Möglichkeiten zu erkennen, Ressourcen zu kombinieren, Risiken zu tragen, Organisation zu bauen, Entscheidungen zu treffen und aus Rückkopplung zu lernen.
- Der Begriff gehört zum Bereich Glossar-Erweiterung und dient der präzisen Wirkungsprüfung.
- Wirkungsökonomisch fragt „Unternehmerische Kompetenz“ nach Zustandsveränderung, Bilanzgrenze, Datenqualität und Rückkopplung.
- Er darf nicht als isoliertes Etikett genutzt werden, sondern braucht Bezug zu Mensch, Planet und Demokratie. Er ist besonders anschlussfähig an Evolutorischer Unternehmer, Wirkungskompetenz, Design Thinking.
Definition
Was bedeutet der Begriff?
Unternehmerische Kompetenz bezeichnet die Fähigkeit, Möglichkeiten zu erkennen, Ressourcen zu kombinieren, Risiken zu tragen, Organisation zu bauen, Entscheidungen zu treffen und aus Rückkopplung zu lernen.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
In der WÖk wird unternehmerische Kompetenz zur Wirkungskompetenz erweitert. Es reicht nicht, Chancen zu monetarisieren; entscheidend ist, ob Chancen zu positiver Netto-Wirkung führen und ob Nebenwirkungen früh erkannt werden.
Verwendung
Verwendung
In der WÖk wird unternehmerische Kompetenz zur Wirkungskompetenz erweitert. Es reicht nicht, Chancen zu monetarisieren; entscheidend ist, ob Chancen zu positiver Netto-Wirkung führen und ob Nebenwirkungen früh erkannt werden.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Nicht auf Start-ups reduzieren. Auch Pflegeleitungen, Kommunen, Schulen, NGOs, Mittelständler oder öffentliche Verwaltungen können unternehmerische Kompetenz zeigen, wenn sie Wirkungsräume gestalten.
Wirkungsökonomische Sicht & Einordnung
Wie der Begriff in der WÖk gelesen wird
Für die Wirkungsökonomie ist „Unternehmerische Kompetenz“ wichtig, weil der Begriff entscheidet, welche Wirkungsfrage überhaupt sichtbar wird. Unternehmerische Kompetenz bezeichnet die Fähigkeit, Möglichkeiten zu erkennen, Ressourcen zu kombinieren, Risiken zu tragen, Organisation zu bauen, Entscheidungen zu treffen und aus Rückkopplung zu lernen.
Im Bereich Glossar-Erweiterung hilft der Begriff, nicht nur über ein Schlagwort zu sprechen, sondern über Zustände, Betroffene, Bilanzgrenzen, Wirkpfade und Rückkopplungen. Genau dort beginnt die wirkungsökonomische Prüfung.
Beispiele
Wo der Begriff praktisch auftaucht
- In einer Debatte klärt der Begriff, ob über Fakten, Deutung, Wirkungspotenzial oder eingetretene Wirkung gesprochen wird.
- In einem Werkzeug markiert „Unternehmerische Kompetenz“, welche Eingaben, Quellen oder Grenzen für eine belastbare Einordnung nötig sind.
- In Glossar-Erweiterung hilft der Begriff, verkürzte Aussagen in eine überprüfbare Wirkungsfrage zu übersetzen.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Unternehmerische Kompetenz“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
Querverweise
Begriffe, die du mitdenken solltest
Evolutorischer Unternehmer · Wirkungskompetenz · Design Thinking · Business Model Canvas · T-SROI
Verknüpfungen