Methodenbegriff

Wirkungsrelevanz- und Materialitätsanalyse

Relevante tatsächliche und potenzielle Wirkungen unabhängig von finanzieller Materialität identifizieren und anschließend mit Risiken, Chancen und Abhängigkeiten verbinden.

MethodenbegriffStand / Version 2.0

Auf einen Blick

  • Relevante tatsächliche und potenzielle Wirkungen unabhängig von finanzieller Materialität identifizieren und anschließend mit Risiken, Chancen und Abhängigkeiten verbinden.
  • Der Begriff gehört zum Bereich WÖMS Methodensystem und dient der präzisen Wirkungsprüfung.
  • Wirkungsökonomisch fragt „Wirkungsrelevanz- und Materialitätsanalyse“ nach Zustandsveränderung, Bilanzgrenze, Datenqualität und Rückkopplung.
  • Er darf nicht als isoliertes Etikett genutzt werden, sondern braucht Bezug zu Mensch, Planet und Demokratie. Er ist besonders anschlussfähig an Wirkungsempfänger- und Stakeholder-Landkarte, Wirkungszustandskarte, Referenzrahmen- und Standardmapping.

Definition

Was bedeutet der Begriff?

Relevante tatsächliche und potenzielle Wirkungen unabhängig von finanzieller Materialität identifizieren und anschließend mit Risiken, Chancen und Abhängigkeiten verbinden.

Wirkungsökonomie

Einordnung in der Wirkungsökonomie

D02 gehört zur Kategorie „Messung, Bewertung und Evidenz“. Verbindlicher Output: Priorisierte IRO- und Wirkungslandkarte mit Schwere, Reichweite, Unabänderlichkeit, Wahrscheinlichkeit, Betroffenen und finanzieller Rückwirkung.

Verwendung

Verwendung

D02 gehört zur Kategorie „Messung, Bewertung und Evidenz“. Verbindlicher Output: Priorisierte IRO- und Wirkungslandkarte mit Schwere, Reichweite, Unabänderlichkeit, Wahrscheinlichkeit, Betroffenen und finanzieller Rückwirkung.

Abgrenzung

Abgrenzung

  • Ergebnis nicht als endgültige Wahrheit, sondern als versionierte Entscheidungsgrundlage behandeln. Betroffene, negative Wirkungen und Machtasymmetrien dürfen nicht durch Workshopkonsens verschwinden.

Wirkungsökonomische Sicht & Einordnung

Wie der Begriff in der WÖk gelesen wird

Für die Wirkungsökonomie ist „Wirkungsrelevanz- und Materialitätsanalyse“ wichtig, weil der Begriff entscheidet, welche Wirkungsfrage überhaupt sichtbar wird. Relevante tatsächliche und potenzielle Wirkungen unabhängig von finanzieller Materialität identifizieren und anschließend mit Risiken, Chancen und Abhängigkeiten verbinden.

Im Bereich WÖMS Methodensystem hilft der Begriff, nicht nur über ein Schlagwort zu sprechen, sondern über Zustände, Betroffene, Bilanzgrenzen, Wirkpfade und Rückkopplungen. Genau dort beginnt die wirkungsökonomische Prüfung.

Beispiele

Wo der Begriff praktisch auftaucht

  • In einer Debatte klärt der Begriff, ob über Fakten, Deutung, Wirkungspotenzial oder eingetretene Wirkung gesprochen wird.
  • In einem Werkzeug markiert „Wirkungsrelevanz- und Materialitätsanalyse“, welche Eingaben, Quellen oder Grenzen für eine belastbare Einordnung nötig sind.
  • In WÖMS Methodensystem hilft der Begriff, verkürzte Aussagen in eine überprüfbare Wirkungsfrage zu übersetzen.

Mess- und Steuerungsbezug

Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird

Prüfbar wird „Wirkungsrelevanz- und Materialitätsanalyse“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.

Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.

Querverweise

Begriffe, die du mitdenken solltest

Wirkungsempfänger- und Stakeholder-Landkarte · Wirkungszustandskarte · Referenzrahmen- und Standardmapping · WÖk-Indikatorenarchitektur · Wirkungsstrategie-Canvas · Wirkungsökonomisches Methodensystem · Wirkungsökonomisches Managementmodell

Version und Quellen

Kategorie: WÖMS Methodensystem · Version: 2.0

Quelle

WÖMS 2.0 und WÖMM 2.0

Website

Öffentlicher Inhaltsverweis ohne Kurzbeschreibung.

Quellenbasis für die öffentliche Begriffserklärung.