WÖk-Präzisierungsbegriff / Kapitalbegriff
Wirkungsrisikoposition
Eine Wirkungsrisikoposition beschreibt eine Portfolio-, Kredit-, Versicherungs- oder Kapitalposition, die negativen Wirkungen oder Wirkungsrisiken ausgesetzt ist.
Auf einen Blick
- Einordnung: WÖk-Präzisierungsbegriff / Kapitalbegriff im Bereich Finanzsystem, Kapital & Lieferkettenrisiken.
- Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
- Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
- Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an Wirkungsrisiko, Wirkungsbelasteter Kredit, Strandinggefährdeter Kredit.
Definition
Was der Begriff zusätzlich aussagt
Eine Wirkungsrisikoposition ist eine Risikoposition in Kreditbüchern, Portfolios, Fonds oder Versicherungsbeständen, die negativen Wirkungen oder relevanten Wirkungsrisiken ausgesetzt ist. Sie beschreibt nicht die moralische Qualität einer Person, sondern die Risikolage einer finanzierten Tätigkeit, eines Geschäftsmodells, einer Sicherheit oder Lieferkette.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Als Portfolio- und Risikobegriff verwenden.
Verwendung
Verwendung
Für Banken, Fonds und Versicherungen verwenden; Exposure, Risiko und eingetretenen Schaden getrennt halten.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Wirkung
- notleidender Kredit
- Personenbewertung
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Wirkungsrisikoposition“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
Verknüpfungen
Verwandte Begriffe
Querverweise