Leitfrage
Wie wird sichtbar, ob Arbeit, Einkommen oder Automatisierung reale Zustandsveränderungen erzeugen, statt nur Tätigkeit oder Lohnsumme zu zählen?
Detailkonzept
Unbezahlte oder unterbezahlte Wirkleistungen werden sichtbar, ohne Personen-Scoring.
Kurzfassung
Unbezahlte oder unterbezahlte Wirkleistungen werden sichtbar, ohne Personen-Scoring.
Wie wird sichtbar, ob Arbeit, Einkommen oder Automatisierung reale Zustandsveränderungen erzeugen, statt nur Tätigkeit oder Lohnsumme zu zählen?
Bewertet wird nicht die Person, sondern der Wirkungszusammenhang: Tätigkeit, Organisation, Maschinenleistung, Finanzierung, Übergangsschutz und Rückkopplung.
Keine Personenbewertung, keine Leistungsüberwachung einzelner Beschäftigter und keine automatische Entscheidung.
Systemblick
Alte Logik
WÖk-Logik
Wirkungshebel
Leistung wird daran gelesen, welche Zustände verbessert, stabilisiert oder geschädigt werden.
Automatisierte Wertschöpfung kann Sicherung, Weiterbildung, Beteiligung und Wirkungsfonds mittragen.
Einkommen wird als Mischung aus Grundsicherheit, Marktanteil, Wirkungsbonus und Fondsanteil modellhaft lesbar.
Politische Anschlussfähigkeit
Politik muss Übergangsschutz, Sozialfinanzierung, Datenqualität, Mitbestimmung, KMU-Tauglichkeit, Rechtsschutz und demokratische Kontrolle zusammenbringen. Die Wirkungsökonomie liefert dafür einen Bewertungsrahmen, keinen fertigen Parteibeschluss.
Schutzgrenzen
Risiken liegen in Personen-Scoring, Scheingenauigkeit, Überwachung, ungerechten Übergängen, technokratischer Steuerung und nicht geprüften Modellannahmen. Schutz brauchen Menschenwürde, Datenschutz, Beteiligung, Einspruchsrechte und transparente Annahmen.
Detailkonzept
Wie werden Tätigkeiten sichtbar, die hohe Wirkung erzeugen, aber am Markt unterbewertet sind? #
Dieses Detailkonzept ordnet den Unterbereich in die Gesamtarchitektur von Arbeit & Einkommen / Automatisierung ein. Es beschreibt nicht nur einen politischen Vorschlag, sondern den notwendigen Wirkungsrahmen, innerhalb dessen unterschiedliche demokratische Ausgestaltungen möglich bleiben. #
Die bisherige Wirtschafts- und Sozialordnung behandelt Erwerbsarbeit als zentrale Quelle von Einkommen, Würde, Sozialabgaben und gesellschaftlicher Anerkennung. Diese Logik wird durch Automatisierung, KI, Plattformarbeit, demografischen Wandel und neue Formen von Wertschöpfung strukturell herausgefordert. Der Unterbereich macht sichtbar, welche Wirkungen bislang unsichtbar bleiben und welche neuen Rückkopplungen erforderlich werden. #
Die Wirkungsökonomie misst nicht nur Tätigkeit, Einkommen oder Beschäftigung, sondern reale Zustandsveränderungen. Sie fragt, ob ein Arbeits-, Einkommens- oder Automatisierungsmodell Mensch, Planet und Demokratie stärkt oder schwächt. Wirkung bleibt neutral; positiv wird sie erst durch Einordnung am Referenzrahmen von SDGs, Agenda 2030 und SDG+. #
Care als Infrastruktur, nicht Privatsache wird in diesem Unterbereich als eigenständiger Wirkungshebel verstanden. Entscheidend ist, welche Zustände verändert werden: Einkommen, Sicherheit, Selbstwirksamkeit, Beschäftigungsqualität, Datenmacht, demokratisches Vertrauen, Finanzierung öffentlicher Systeme und die Fähigkeit einer Gesellschaft, produktiver zu werden, ohne Menschen abzuwerten. #
Die alte Logik fokussiert häufig auf Eingaben: Arbeitsstunden, Lohnsumme, Beschäftigungsquote, Kapitalrendite oder Steueraufkommen. Die wirkungsökonomische Logik ergänzt diese Daten um Richtung und Rückkopplung: Welche Leistung erzeugt reale Wirkung? Welche Externalitäten entstehen? Welche Systemkosten werden vermieden? Welche Folgekosten werden nur verschoben? #
Für die praktische Umsetzung braucht es eine Kombination aus qualitativer Einordnung, standardisierten WÖk-IDs, Scorecards, Datenqualitätsstufen, demokratischer Kontrolle und politischem Ausgestaltungsspielraum. Dabei darf das System niemals zu einer Bewertung einzelner Menschen als Personen werden; bewertet werden Tätigkeitskontexte, Organisationen, Projekte, Produkte und systemische Wirkungen. #
Bildung, Pflege und Gemeinwesen als Wirkungsräume wird in diesem Unterbereich als eigenständiger Wirkungshebel verstanden. Entscheidend ist, welche Zustände verändert werden: Einkommen, Sicherheit, Selbstwirksamkeit, Beschäftigungsqualität, Datenmacht, demokratisches Vertrauen, Finanzierung öffentlicher Systeme und die Fähigkeit einer Gesellschaft, produktiver zu werden, ohne Menschen abzuwerten. #
Die alte Logik fokussiert häufig auf Eingaben: Arbeitsstunden, Lohnsumme, Beschäftigungsquote, Kapitalrendite oder Steueraufkommen. Die wirkungsökonomische Logik ergänzt diese Daten um Richtung und Rückkopplung: Welche Leistung erzeugt reale Wirkung? Welche Externalitäten entstehen? Welche Systemkosten werden vermieden? Welche Folgekosten werden nur verschoben? #
Für die praktische Umsetzung braucht es eine Kombination aus qualitativer Einordnung, standardisierten WÖk-IDs, Scorecards, Datenqualitätsstufen, demokratischer Kontrolle und politischem Ausgestaltungsspielraum. Dabei darf das System niemals zu einer Bewertung einzelner Menschen als Personen werden; bewertet werden Tätigkeitskontexte, Organisationen, Projekte, Produkte und systemische Wirkungen. #
Wirkungsnachweis ohne Überwachung wird in diesem Unterbereich als eigenständiger Wirkungshebel verstanden. Entscheidend ist, welche Zustände verändert werden: Einkommen, Sicherheit, Selbstwirksamkeit, Beschäftigungsqualität, Datenmacht, demokratisches Vertrauen, Finanzierung öffentlicher Systeme und die Fähigkeit einer Gesellschaft, produktiver zu werden, ohne Menschen abzuwerten. #
Die alte Logik fokussiert häufig auf Eingaben: Arbeitsstunden, Lohnsumme, Beschäftigungsquote, Kapitalrendite oder Steueraufkommen. Die wirkungsökonomische Logik ergänzt diese Daten um Richtung und Rückkopplung: Welche Leistung erzeugt reale Wirkung? Welche Externalitäten entstehen? Welche Systemkosten werden vermieden? Welche Folgekosten werden nur verschoben? #
Für die praktische Umsetzung braucht es eine Kombination aus qualitativer Einordnung, standardisierten WÖk-IDs, Scorecards, Datenqualitätsstufen, demokratischer Kontrolle und politischem Ausgestaltungsspielraum. Dabei darf das System niemals zu einer Bewertung einzelner Menschen als Personen werden; bewertet werden Tätigkeitskontexte, Organisationen, Projekte, Produkte und systemische Wirkungen. #
Wirkungsbonus und Zeitkonten wird in diesem Unterbereich als eigenständiger Wirkungshebel verstanden. Entscheidend ist, welche Zustände verändert werden: Einkommen, Sicherheit, Selbstwirksamkeit, Beschäftigungsqualität, Datenmacht, demokratisches Vertrauen, Finanzierung öffentlicher Systeme und die Fähigkeit einer Gesellschaft, produktiver zu werden, ohne Menschen abzuwerten. #
Die alte Logik fokussiert häufig auf Eingaben: Arbeitsstunden, Lohnsumme, Beschäftigungsquote, Kapitalrendite oder Steueraufkommen. Die wirkungsökonomische Logik ergänzt diese Daten um Richtung und Rückkopplung: Welche Leistung erzeugt reale Wirkung? Welche Externalitäten entstehen? Welche Systemkosten werden vermieden? Welche Folgekosten werden nur verschoben? #
Für die praktische Umsetzung braucht es eine Kombination aus qualitativer Einordnung, standardisierten WÖk-IDs, Scorecards, Datenqualitätsstufen, demokratischer Kontrolle und politischem Ausgestaltungsspielraum. Dabei darf das System niemals zu einer Bewertung einzelner Menschen als Personen werden; bewertet werden Tätigkeitskontexte, Organisationen, Projekte, Produkte und systemische Wirkungen. #
Verknüpfung mit Rente, Gesundheit und Bildung wird in diesem Unterbereich als eigenständiger Wirkungshebel verstanden. Entscheidend ist, welche Zustände verändert werden: Einkommen, Sicherheit, Selbstwirksamkeit, Beschäftigungsqualität, Datenmacht, demokratisches Vertrauen, Finanzierung öffentlicher Systeme und die Fähigkeit einer Gesellschaft, produktiver zu werden, ohne Menschen abzuwerten. #
Die alte Logik fokussiert häufig auf Eingaben: Arbeitsstunden, Lohnsumme, Beschäftigungsquote, Kapitalrendite oder Steueraufkommen. Die wirkungsökonomische Logik ergänzt diese Daten um Richtung und Rückkopplung: Welche Leistung erzeugt reale Wirkung? Welche Externalitäten entstehen? Welche Systemkosten werden vermieden? Welche Folgekosten werden nur verschoben? #
Für die praktische Umsetzung braucht es eine Kombination aus qualitativer Einordnung, standardisierten WÖk-IDs, Scorecards, Datenqualitätsstufen, demokratischer Kontrolle und politischem Ausgestaltungsspielraum. Dabei darf das System niemals zu einer Bewertung einzelner Menschen als Personen werden; bewertet werden Tätigkeitskontexte, Organisationen, Projekte, Produkte und systemische Wirkungen. #
• Rang 2 Impact Controlling: WÖk-IDs, Scorecards, NWI und T-SROI liefern Mess- und Bewertungslogik. #
• Rang 3 Staat, Recht & Demokratie: WStG, WEstG, Wirkungshaushalt und Wirkungsrat sichern Rechtsstaatlichkeit und Korrektur. #
• Rang 4 Wirtschaft & Unternehmen: Unternehmen nutzen die Logik für Führung, Personal, Automatisierung, Lieferketten und Risiken. #
• Rang 7 Rente: Wirkungsbiografien ergänzen Beitragsbiografien. #
• Rang 12 Finanzsystem & Kapital: Wirkungsfonds und Kapitalwirkung finanzieren Übergänge und Rückkopplung. #
Die folgenden politischen Anforderungen beschreiben keinen fertigen Parteibeschluss. Sie markieren den Rahmen, damit dieses Wirkungsfeld demokratisch, rechtsstaatlich und praktisch umgesetzt werden kann. Unterschiedliche Parteien können innerhalb dieses Rahmens verschiedene Wege wählen. Entscheidend ist, dass Wirkung sichtbar, überprüfbar, korrigierbar und grundrechtskonform bleibt. #
Ebene #
Aufgabe für Politik und Umsetzung #
Aufgabe der Politik #
Für Care, Bildung, Ehrenamt und Gemeinwesen als Wirkleistung braucht es einen Rahmen, der Sicherheit, Teilhabe und Innovationsfähigkeit schützt, ohne eine einzige politische Ausgestaltung vorzuschreiben. #
Politische Rahmenbedingungen #
Wirkungsdaten, WÖk-IDs, Sozialfinanzierung, Arbeitsrecht, Steuerrecht, Datenschutz, KI-Regeln, Qualifizierung und Fondslogik müssen rechtssicher zusammenführbar sein. #
Ausgestaltungsspielraum #
Parteien können unterschiedlich gewichten: Grunddividende, Steuerentlastung, Fondsmodell, Tarifpolitik, Arbeitnehmerrechte, Unternehmensfreiheit, Weiterbildung, regionale Pilotierung. #
Zielkonflikte #
Innovation vs. Beschäftigungssicherung, Freiheit vs. Absicherung, Datenschutz vs. Wirkungsnachweis, Bürokratiearmut vs. Prüfqualität, Unternehmenstragfähigkeit vs. Sozialfinanzierung. #
Rollenverteilung #
EU, Bund, Länder, Kommunen, Sozialversicherungsträger, Unternehmen, Gewerkschaften, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Bürger:innen tragen Daten, Standards, Beteiligung, Evaluation und Umsetzung gemeinsam. #
Übergang und Schutz #
Pilotregionen, Übergangsfristen, KMU-Schutz, Härtefallregeln, Mitbestimmung, Rechtsbehelfe und Schutz vor Personen-Scoring sichern demokratische Lernfähigkeit. #
Evaluation und Korrektur #
Wirkungsberichte, Revisionszyklen, unabhängige Assurance, öffentliche Konsultation und parlamentarische Kontrolle verhindern technokratische Verfestigung. #
Parteipolitische Anschlussfähigkeit #
Konservative, liberale, sozialdemokratische, grüne, linke, kommunale und wirtschaftsnahe Perspektiven können unterschiedliche Umsetzungsoptionen wählen. #
Schutz vor Technokratie #
Wirkungsdaten bereiten Entscheidungen vor, ersetzen sie aber nicht. Normative Entscheidungen bleiben demokratisch legitimiert. #
Ebene #
Inhalt #
Relevante SDGs #
SDG 1, SDG 3, SDG 4, SDG 5, SDG 8, SDG 9, SDG 10, SDG 16, SDG 17 #
Relevante SDG+-Dimensionen #
Demokratie, digitale Selbstbestimmung, gesellschaftlicher Zusammenhalt, institutionelles Vertrauen #
Wirkungsökonomische Einordnung #
Arbeit und Einkommen berühren nicht nur SDG 8. Sie beeinflussen Armut, Gesundheit, Bildung, Gleichstellung, Ungleichheit, Innovation, Demokratie, Vertrauen, digitale Selbstbestimmung und gesellschaftlichen Zusammenhalt. #
SDG+ ist keine offizielle UN-Kategorie, sondern eine transparente Erweiterung der Wirkungsökonomie für Demokratie, Medienqualität, Rechtsstaatlichkeit, Diskursfähigkeit, institutionelles Vertrauen, gesellschaftlichen Zusammenhalt und digitale Selbstbestimmung. #
• Kapitel 15 – Leistung neu definieren #
• Kapitel 23 – Wirkungsrisiko und Wirkungsresilienz #
• Kapitel 56 – Arbeit, Automatisierung und Maschinenleistung #
• Kapitel 57 – Wirkungseinkommen #
• Kapitel 58 – Wirkungsrente #
• Kapitel 37/38 – Wirkungssteuergesetz und WUStG #
• Kapitel 42–47 – Unternehmen als Wirkungssysteme und Wirkungscontrolling #
• Exkurs SDGs/SDG+ als Referenzrahmen #
• Natalie Weber: Die neue Ordnung des Wohlstands, Kap. 56 Arbeit, Automatisierung und Maschinenleistung; Kap. 57 Wirkungseinkommen; Kap. 58 Wirkungsrente. – Interne WÖk-Grundlage #
• Natalie Weber: Wenn Maschinen arbeiten. Warum wir ein neues System brauchen, 2025. – Interne WÖk-Grundlage #
• Natalie Weber: Arbeitspapier Wirkungseinkommensteuer (WEstG), 2025. – Interne WÖk-Grundlage #
• OECD Employment Outlook 2023: Artificial Intelligence and the Labour Market. – https://www.oecd.org/en/publications/oecd-employment-outlook-2023_08785bba-en.html #
• ILO: Generative AI and Jobs. A global analysis / refined global index of occupational exposure. – https://www.ilo.org/publications/generative-ai-and-jobs-refined-global-index-occupational-exposure #
• EU Artificial Intelligence Act – official application timeline. – https://digital-strategy.ec.europa.eu/en/policies/regulatory-framework-ai #
• Bundesregierung / BMAS: Sozialversicherungsrechengrößen 2026. – https://www.bmas.de/DE/Service/Presse/Pressemitteilungen/2025/sozialversicherungsrechengroessen-2026.html #
• Deutsche Rentenversicherung: Beitragssatz der gesetzlichen Rentenversicherung 2026. – https://www.deutsche-rentenversicherung.de/ #
• UN Sustainable Development Goals und Global Indicator Framework. – https://sdgs.un.org/goals #
Methoden & Werkzeuge
Demo
Zeigt Beitragslücken, Maschinenwertschöpfungsbeitrag, Transformationsbonus und Wirkungseinkommensmodell.
Steuerkonzept
Ordnet Einkommen nach Höhe, Entstehungskontext, Wirkung und Schutzgrenzen ein.
Finanzierungsarchitektur
Bündelt Mittel aus Automatisierung, Kapitalwirkung und Wirkungssteuern für soziale Stabilität und Transformation.
Rückkopplungsbeitrag
Beteiligt automatisierte Wertschöpfung an sozialer Sicherung, ohne Innovation pauschal zu bestrafen.
Verteilungslogik
Führt Produktivitätsgewinne teilweise in Weiterbildung, Sicherheit, Wirkungsfonds und gesellschaftliche Resilienz zurück.
Impact Controlling
Bewertet Transformationsinvestitionen in Qualifizierung, Care, Weiterbildung und Arbeitszeitmodelle.
Kennzahl
Ordnet positive, negative und neutrale Arbeits- und Automatisierungswirkung ein.
Datenarchitektur
Verbinden SDGs, SDG+, Arbeitsmarktdaten, Automatisierungsrisiken und Wirkungsindikatoren.
Bewertungsraster
Übersetzen Arbeit, Maschinenleistung, Care, Weiterbildung und Schutzgrenzen in nachvollziehbare Bewertung.
Schutzlogik
Verhindert, dass Verdrängung, Ausbeutung oder Grundrechtsverletzungen durch Effizienzgewinne schöngerechnet werden.
Vernetzung
Kontext
WStG, WEstG, Wirkungshaushalt und Wirkungsrat als Rechts- und Institutionenrahmen.
Kontext
Automatisierung, Mitbestimmung, Finanzmarktanforderungen und Unternehmenswirkung.
Kontext
Wirkungsrente, Lebensleistung und soziale Sicherung jenseits reiner Beitragsbiografie.
Kontext
Wirkungsfonds, Kapitalwirkung, Automatisierungsdividende und Finanzierbarkeit.
Referenzrahmen
SDG+ ist keine offizielle UN-Kategorie, sondern eine transparente Erweiterung der Wirkungsökonomie für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, digitale Selbstbestimmung, institutionelles Vertrauen und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Alle SDGs und SDG+ im Referenzrahmen ansehenOnline-Buch
Quellen
Modellwerte sind Arbeitsannahmen und keine amtliche Steuer-, Rechts- oder Sozialberatung. Externe Quellen öffnen in einem neuen Tab.
Materialien
Das Dossier dokumentiert Anwendung, Annahmen, Datenlogik und Beispiele auf einer eigenen Seite.
Umsetzung
Die folgenden politischen Anforderungen beschreiben keinen fertigen Parteibeschluss. Sie markieren den notwendigen Rahmen, damit dieses Wirkungsfeld demokratisch, rechtsstaatlich und praktisch umgesetzt werden kann. Unterschiedliche Parteien können innerhalb dieses Rahmens verschiedene Wege wählen. Entscheidend ist, dass Wirkung sichtbar, überprüfbar, korrigierbar und grundrechtskonform bleibt.
| Ebene | Konkrete Ausgestaltung für Bildung |
|---|---|
| Aufgabe der Politik | Politik muss Bildungswirkung ermöglichen, ohne Kinder zu bewerten oder Schule auf Kennzahlen zu reduzieren. |
| Politische Rahmenbedingungen | Lehrpläne, Bewertungsrecht, Schulfinanzierung, Modellschulen, Förderbudgets, Datenschutz und Länderzuständigkeiten müssen geklärt werden. |
| Ausgestaltungsspielraum | Länder können Fächervernetzung, Fach Zukunft, Portfolios, Modellschulen, Ganztag, Förderung und digitale Bildung unterschiedlich ausgestalten. |
| Zielkonflikte | Vergleichbarkeit, pädagogische Freiheit, Noten, Inklusion, Datenschutz, Leistungsdruck, Ressourcen und Chancengerechtigkeit stehen in Spannung. |
| Rollenverteilung | Länder, Kommunen, Schulen, Lehrkräfte, Eltern, Schüler:innen, Wissenschaft und Zivilgesellschaft tragen unterschiedliche Aufgaben. |
| Übergang und Schutz | Schutz vor Kinder-Scoring, klare Datenschutzregeln, pädagogische Evaluation, Beteiligung und Piloträume sind zwingend. |
| Evaluation und Korrektur | Modellschulen, Portfolios, Förderung und Wirkungskompetenz müssen lernend ausgewertet werden, ohne Kinder auf Scores zu reduzieren. |
| Parteipolitische Anschlussfähigkeit | Bildungsgerechtigkeit, Leistungsorientierung, digitale Mündigkeit, Demokratiebildung und kommunale Bildungsnetze können verschieden kombiniert werden. |
| Schutz vor Technokratie | Wirkungsdaten dürfen Kinder nicht klassifizieren. Sie helfen, Lernräume, Förderung und Strukturen besser zu gestalten. |