Anschlussbegriff
Externalitäten / externe Kosten
Externalitäten sind Wirkungen wirtschaftlichen Handelns, die nicht im Preis oder in der privaten Kostenrechnung enthalten sind. Dazu gehören Klima-, Gesundheits-, Biodiversitäts-, Sozial- und Demokratieschäden ebenso wie positive öffentliche Wirkungen.
Auf einen Blick
- Externalitäten sind Wirkungen wirtschaftlichen Handelns, die nicht im Preis oder in der privaten Kostenrechnung enthalten sind. Dazu gehören Klima-, Gesundheits-, Biodiversitäts-, Sozial- und Demokratieschäden ebenso wie positive öffentliche Wirkungen.
- Der Begriff gehört zum Bereich Glossar-Erweiterung und dient der präzisen Wirkungsprüfung.
- Wirkungsökonomisch fragt „Externalitäten / externe Kosten“ nach Zustandsveränderung, Bilanzgrenze, Datenqualität und Rückkopplung.
- Er darf nicht als isoliertes Etikett genutzt werden, sondern braucht Bezug zu Mensch, Planet und Demokratie. Er ist besonders anschlussfähig an Marktversagen, Klimafolgeschäden, Wirkungsrückkopplung.
Definition
Was bedeutet der Begriff?
Externalitäten sind Wirkungen wirtschaftlichen Handelns, die nicht im Preis oder in der privaten Kostenrechnung enthalten sind. Dazu gehören Klima-, Gesundheits-, Biodiversitäts-, Sozial- und Demokratieschäden ebenso wie positive öffentliche Wirkungen.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
In der WÖk sind Externalitäten nicht Randphänomene, sondern Kern des falschen Kompasses. Wenn Schäden ausgelagert werden, erscheinen destruktive Produkte billig. Wirkungssteuer, DPP, Scorecards und Reverse Merit Order machen externe Kosten rückkopplungsfähig.
Verwendung
Verwendung
In der WÖk sind Externalitäten nicht Randphänomene, sondern Kern des falschen Kompasses. Wenn Schäden ausgelagert werden, erscheinen destruktive Produkte billig. Wirkungssteuer, DPP, Scorecards und Reverse Merit Order machen externe Kosten rückkopplungsfähig.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Nicht alle Wirkungen lassen sich vollständig monetarisieren. Die WÖk verbindet Messung, Bewertung, rote Linien und Anreizlogik, statt alles als Geldbetrag aufzurechnen.
Wirkungsökonomische Sicht & Einordnung
Wie der Begriff in der WÖk gelesen wird
Für die Wirkungsökonomie ist „Externalitäten / externe Kosten“ wichtig, weil der Begriff entscheidet, welche Wirkungsfrage überhaupt sichtbar wird. Externalitäten sind Wirkungen wirtschaftlichen Handelns, die nicht im Preis oder in der privaten Kostenrechnung enthalten sind. Dazu gehören Klima-, Gesundheits-, Biodiversitäts-, Sozial- und Demokratieschäden ebenso wie positive öffentliche Wirkungen.
Im Bereich Glossar-Erweiterung hilft der Begriff, nicht nur über ein Schlagwort zu sprechen, sondern über Zustände, Betroffene, Bilanzgrenzen, Wirkpfade und Rückkopplungen. Genau dort beginnt die wirkungsökonomische Prüfung.
Beispiele
Wo der Begriff praktisch auftaucht
- In einer Debatte klärt der Begriff, ob über Fakten, Deutung, Wirkungspotenzial oder eingetretene Wirkung gesprochen wird.
- In einem Werkzeug markiert „Externalitäten / externe Kosten“, welche Eingaben, Quellen oder Grenzen für eine belastbare Einordnung nötig sind.
- In Glossar-Erweiterung hilft der Begriff, verkürzte Aussagen in eine überprüfbare Wirkungsfrage zu übersetzen.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Externalitäten / externe Kosten“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
Querverweise
Begriffe, die du mitdenken solltest
Marktversagen · Klimafolgeschäden · Wirkungsrückkopplung · WUStG · Netto-Wirkung · Nichtkompensationsprinzip
Verknüpfungen