Anschlussbegriff

Solidarität

Solidarität bezeichnet die Bereitschaft und institutionelle Fähigkeit, Risiken, Lasten, Chancen und Schutz nicht ausschließlich individuell zu behandeln, sondern gemeinschaftlich zu tragen.

AnschlussbegriffStand / Version 2.0

Auf einen Blick

  • Solidarität bezeichnet die Bereitschaft und institutionelle Fähigkeit, Risiken, Lasten, Chancen und Schutz nicht ausschließlich individuell zu behandeln, sondern gemeinschaftlich zu tragen.
  • Der Begriff gehört zum Bereich Glossar-Erweiterung und dient der präzisen Wirkungsprüfung.
  • Wirkungsökonomisch fragt „Solidarität“ nach Zustandsveränderung, Bilanzgrenze, Datenqualität und Rückkopplung.
  • Er darf nicht als isoliertes Etikett genutzt werden, sondern braucht Bezug zu Mensch, Planet und Demokratie. Er ist besonders anschlussfähig an Sozialliberalismus, Daseinsvorsorge, Wirkungseinkommen.

Definition

Was bedeutet der Begriff?

Solidarität bezeichnet die Bereitschaft und institutionelle Fähigkeit, Risiken, Lasten, Chancen und Schutz nicht ausschließlich individuell zu behandeln, sondern gemeinschaftlich zu tragen.

Wirkungsökonomie

Einordnung in der Wirkungsökonomie

In der WÖk ist Solidarität keine bloße Haltung, sondern Wirkungsarchitektur: Sozialversicherung, Pflege, Klima-Anpassung, Antidiskriminierung, Bildung und Krisenvorsorge machen individuelle Freiheit erst tragfähig.

Verwendung

Verwendung

In der WÖk ist Solidarität keine bloße Haltung, sondern Wirkungsarchitektur: Sozialversicherung, Pflege, Klima-Anpassung, Antidiskriminierung, Bildung und Krisenvorsorge machen individuelle Freiheit erst tragfähig.

Abgrenzung

Abgrenzung

  • Solidarität darf nicht paternalistisch werden. Sie braucht Teilhabe, Teilgabe, Würde, Transparenz und Wirkungskontrolle.

Wirkungsökonomische Sicht & Einordnung

Wie der Begriff in der WÖk gelesen wird

Für die Wirkungsökonomie ist „Solidarität“ wichtig, weil der Begriff entscheidet, welche Wirkungsfrage überhaupt sichtbar wird. Solidarität bezeichnet die Bereitschaft und institutionelle Fähigkeit, Risiken, Lasten, Chancen und Schutz nicht ausschließlich individuell zu behandeln, sondern gemeinschaftlich zu tragen.

Im Bereich Glossar-Erweiterung hilft der Begriff, nicht nur über ein Schlagwort zu sprechen, sondern über Zustände, Betroffene, Bilanzgrenzen, Wirkpfade und Rückkopplungen. Genau dort beginnt die wirkungsökonomische Prüfung.

Beispiele

Wo der Begriff praktisch auftaucht

  • In einer Debatte klärt der Begriff, ob über Fakten, Deutung, Wirkungspotenzial oder eingetretene Wirkung gesprochen wird.
  • In einem Werkzeug markiert „Solidarität“, welche Eingaben, Quellen oder Grenzen für eine belastbare Einordnung nötig sind.
  • In Glossar-Erweiterung hilft der Begriff, verkürzte Aussagen in eine überprüfbare Wirkungsfrage zu übersetzen.

Mess- und Steuerungsbezug

Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird

Prüfbar wird „Solidarität“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.

Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.

Querverweise

Begriffe, die du mitdenken solltest

Sozialliberalismus · Daseinsvorsorge · Wirkungseinkommen · Wirkungsrente · Teilhabe · Teilgabe

Version und Quellen

Kategorie: Glossar-Erweiterung · Version: 2.0