Methodenbegriff
Wirkungs-Capability-Map
Stabile Fähigkeiten identifizieren, die ein System unabhängig von Organigramm, Projekten oder Technologien dauerhaft beherrschen muss.
Auf einen Blick
- Stabile Fähigkeiten identifizieren, die ein System unabhängig von Organigramm, Projekten oder Technologien dauerhaft beherrschen muss.
- Der Begriff gehört zum Bereich WÖMS Methodensystem und dient der präzisen Wirkungsprüfung.
- Wirkungsökonomisch fragt „Wirkungs-Capability-Map“ nach Zustandsveränderung, Bilanzgrenze, Datenqualität und Rückkopplung.
- Er darf nicht als isoliertes Etikett genutzt werden, sondern braucht Bezug zu Mensch, Planet und Demokratie. Er ist besonders anschlussfähig an WÖMS-Auftragsklärung, Wirkungskompass-Ausrichtung, Systemgrenzen- und Reichweiten-Canvas.
Definition
Was bedeutet der Begriff?
Stabile Fähigkeiten identifizieren, die ein System unabhängig von Organigramm, Projekten oder Technologien dauerhaft beherrschen muss.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
J01 gehört zur Kategorie „Business Architecture, Capabilities und Zielarchitektur“. Verbindlicher Output: Hierarchische Capability Map mit Definition, Wirkungsbeitrag, Owner und Systemgrenze.
Verwendung
Verwendung
J01 gehört zur Kategorie „Business Architecture, Capabilities und Zielarchitektur“. Verbindlicher Output: Hierarchische Capability Map mit Definition, Wirkungsbeitrag, Owner und Systemgrenze.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Methode nicht als endgültige Wahrheit, sondern als versionierte Entscheidungsgrundlage behandeln. Workshopkonsens darf Betroffene, negative Wirkung, Machtasymmetrien oder Minderheitsvoten nicht ausblenden.
Wirkungsökonomische Sicht & Einordnung
Wie der Begriff in der WÖk gelesen wird
Für die Wirkungsökonomie ist „Wirkungs-Capability-Map“ wichtig, weil der Begriff entscheidet, welche Wirkungsfrage überhaupt sichtbar wird. Stabile Fähigkeiten identifizieren, die ein System unabhängig von Organigramm, Projekten oder Technologien dauerhaft beherrschen muss.
Im Bereich WÖMS Methodensystem hilft der Begriff, nicht nur über ein Schlagwort zu sprechen, sondern über Zustände, Betroffene, Bilanzgrenzen, Wirkpfade und Rückkopplungen. Genau dort beginnt die wirkungsökonomische Prüfung.
Beispiele
Wo der Begriff praktisch auftaucht
- In einer Debatte klärt der Begriff, ob über Fakten, Deutung, Wirkungspotenzial oder eingetretene Wirkung gesprochen wird.
- In einem Werkzeug markiert „Wirkungs-Capability-Map“, welche Eingaben, Quellen oder Grenzen für eine belastbare Einordnung nötig sind.
- In WÖMS Methodensystem hilft der Begriff, verkürzte Aussagen in eine überprüfbare Wirkungsfrage zu übersetzen.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Wirkungs-Capability-Map“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
Querverweise
Begriffe, die du mitdenken solltest
WÖMS-Auftragsklärung · Wirkungskompass-Ausrichtung · Systemgrenzen- und Reichweiten-Canvas · Wirkungsempfänger- und Stakeholder-Landkarte · Wirkungsgrenzen- und Rechteprüfung · Evidenz- und Annahmenregister · Wirkungsökonomisches Methodensystem · Wirkungsökonomisches Managementmodell
Verknüpfungen