WÖk-Präzisierungsbegriff / Kapitalbegriff
Lieferkettenbelasteter Kredit
Ein lieferkettenbelasteter Kredit ist ein wirkungsbelasteter Kredit, bei dem die negative Wirkung vor allem in Vorleistungen oder Lieferketten entsteht.
Auf einen Blick
- Lieferkettenbelastete Kredite finanzieren Geschäftsmodelle, deren Risiken aus Kinderarbeit, Wasserstress, Chemikalien, Entwaldung, CO2-Intensität oder fehlender Datenqualität entstehen können.
- Der Begriff gehört zum Bereich Finanzsystem, Kapital & Lieferkettenrisiken und dient der präzisen Wirkungsprüfung.
- Wirkungsökonomisch fragt „Lieferkettenbelasteter Kredit“ nach Zustandsveränderung, Bilanzgrenze, Datenqualität und Rückkopplung.
- Er darf nicht als isoliertes Etikett genutzt werden, sondern braucht Bezug zu Mensch, Planet und Demokratie. Er ist besonders anschlussfähig an Wirkungsbelasteter Kredit, Digitaler Produktpass / DPP, Scorecard.
Definition
Was bedeutet der Begriff?
Ein lieferkettenbelasteter Kredit ist ein wirkungsbelasteter Kredit, bei dem die negative Wirkung vor allem in der Lieferkette entsteht. Beispiele sind Kredite an Unternehmen, deren Produkte auf Kinderarbeit, Niedriglöhnen, gefährlichen Chemikalien, Entwaldung, Wasserstress, hoher CO2-Intensität oder fehlender Datenqualität beruhen. In der WÖk werden solche Risiken über Scorecards, WÖk-IDs, Produktpässe, Vorsteuerlogik und Kapitalbewertung sichtbar.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
Ein lieferkettenbelasteter Kredit ist ein wirkungsbelasteter Kredit, bei dem die negative Wirkung vor allem in der Lieferkette entsteht. Beispiele sind Kredite an Unternehmen, deren Produkte auf Kinderarbeit, Niedriglöhnen, gefährlichen Chemikalien, Entwaldung, Wasserstress, hoher CO2-Intensität oder fehlender Datenqualität beruhen. In der WÖk werden solche Risiken über Scorecards, WÖk-IDs, Produktpässe, Vorsteuerlogik und Kapitalbewertung sichtbar.
Verwendung
Verwendung
Als spezifische Unterform des wirkungsbelasteten Kredits verwenden, wenn die Belastung aus Vorleistungen, Lieferketten oder importierten Wirkungen stammt.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Wirkungsbelasteter Kredit
- Lieferkettenbericht
- notleidender Kredit
Wirkungsökonomische Sicht & Einordnung
Wie der Begriff in der WÖk gelesen wird
Für die Wirkungsökonomie ist „Lieferkettenbelasteter Kredit“ wichtig, weil der Begriff entscheidet, welche Wirkungsfrage überhaupt sichtbar wird. Lieferkettenbelastete Kredite finanzieren Geschäftsmodelle, deren Risiken aus Kinderarbeit, Wasserstress, Chemikalien, Entwaldung, CO2-Intensität oder fehlender Datenqualität entstehen können.
Im Bereich Finanzsystem, Kapital & Lieferkettenrisiken hilft der Begriff, nicht nur über ein Schlagwort zu sprechen, sondern über Zustände, Betroffene, Bilanzgrenzen, Wirkpfade und Rückkopplungen. Genau dort beginnt die wirkungsökonomische Prüfung.
Beispiele
Wo der Begriff praktisch auftaucht
- In einer Debatte klärt der Begriff, ob über Fakten, Deutung, Wirkungspotenzial oder eingetretene Wirkung gesprochen wird.
- In einem Werkzeug markiert „Lieferkettenbelasteter Kredit“, welche Eingaben, Quellen oder Grenzen für eine belastbare Einordnung nötig sind.
- In Finanzsystem, Kapital & Lieferkettenrisiken hilft der Begriff, verkürzte Aussagen in eine überprüfbare Wirkungsfrage zu übersetzen.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Lieferkettenbelasteter Kredit“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
Querverweise
Begriffe, die du mitdenken solltest
Wirkungsbelasteter Kredit · Digitaler Produktpass / DPP · Scorecard · WÖk-ID · Wirkungsträger · Wirkungsdaten · Wirkungsrisiko · Lieferkettenwirkung
Verknüpfungen
Verwandte Begriffe
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