Methodenbegriff
Wirkungsreview und lernende Retrospektive
Regelmäßig prüfen, was tatsächlich wirkte, was nicht, welche Nebenwirkungen entstanden und welche Annahmen, Regeln oder Ziele geändert werden müssen.
Auf einen Blick
- Einordnung: Methodenbegriff im Bereich WÖMS Methodensystem.
- Wofür der Begriff gebraucht wird: Er hilft, die passende Frage zu Zuständen, Ursachen, Folgen und Grenzen zu stellen.
- Wirkungsökonomisch zählen Datenqualität, Bilanzgrenze, Zeitbezug, Nebenfolgen und Rückkopplung in Entscheidungen.
- Der Begriff ist keine fertige Bewertung und darf nicht isoliert gelesen werden. Er ist besonders anschlussfähig an Wirkungspilot-Design, Prozess- und Systemintegration, Umsetzungs- und Übergangsschutzplan.
Wirkungsökonomie
Einordnung in der Wirkungsökonomie
H07 gehört zur Kategorie „Umsetzung, Monitoring, Lernen und Assurance“. Verbindlicher Output: Reviewprotokoll mit Evidenz, Abweichung, Beitrag, Nebenwirkung, Lernstufe und verbindlichen Änderungen.
Verwendung
Verwendung
„Wirkungsreview und lernende Retrospektive“ wird verwendet, um Aussagen, Daten, Werkzeuge oder Entscheidungen im Bereich WÖMS Methodensystem präzise zuzuordnen.
Als Methodenbegriff macht der Begriff sichtbar, welche Frage geprüft werden muss; er ersetzt weder Belege noch eine Bewertung der tatsächlichen Wirkung.
Abgrenzung
Abgrenzung
- Ergebnis nicht als endgültige Wahrheit, sondern als versionierte Entscheidungsgrundlage behandeln. Betroffene, negative Wirkungen und Machtasymmetrien dürfen nicht durch Workshopkonsens verschwinden.
Mess- und Steuerungsbezug
Wie daraus eine prüfbare Wirkungsfrage wird
Prüfbar wird „Wirkungsreview und lernende Retrospektive“, wenn klar ist, welcher Zustand betrachtet wird, welche Quelle herangezogen wird, welche Bilanzgrenze gilt und welche Veränderung tatsächlich gemeint ist.
Für die Steuerung zählen deshalb nicht nur Definitionen, sondern Datenqualität, Vergleichsmaßstab, Zeitbezug, Nebenfolgen und die Rückkopplung in Entscheidung, Preis, Regel, Kapital, Kommunikation oder Verhalten.
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